La Val ist die kleinste und ruhigste Ortschaft von Alta Badia, liegt am Fuße der mächtigen Kreuzkofelgruppe und breitet sich inmitten grüner und noch unberührter Wald- und Wiesenhänge aus, frei von Aufstiegsanlagen. Die Ortschaft bietet eine gute Auswahl an Unterkünfte, darunter verschiedene Bauernhöfe. Handwerk und Landwirtschaft sind die Hauptaktivitäten dieser Ortschaft, vor allem die Weberkunst kann auf eine hundertjährige Tradition und Erfahrung zurückblicken. Die Besiedlung von La Val dürfte vom Weiler Tolpëi im 12. Jhd. Ausgegangen sein.

Wengen - La Val vista panoramica (fotografia realizzata da Alfred Erardi)
Bereits im Jahre 1382 wird eine erste Kirche in La Val genannt. 1484 wurde die Einweihungsurkunde der Jenesiuskirche ausgestellt. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jh. die neue Kirche im jetzigen Dorfzentrum gebaut wurde, wurde der Bau exsekriert und dem Verfall preisgegeben, heute ist nur mehr der Turm erhalten. Ende des 15 Jh. wurde von den Bergknappen die im Tal von Armentarola das am Monte Pore gewonnene Eisenerz verrütteten, das Kirchlein zur Hl. Barbara in sehr schöner Lage, auf einem freien Hügel gebaut.
Vom Ortszentrum von La Val, zum Weilerrundgang, 2,5 Std. – Zu den Rit Wiesen bis zur Spitze (2.020 m), 2,5 Std. – Durch die Armentara Wiesen bis zum Heiligkreuz Hospiz, 2,5 Std. – Zum Antoniusjoch (2.466 m) und zur Fanes Hütte durch die Scharte zwischen der Zehner- und Neunerspitze, 5 Std. – Zum Pares Berg (2.396 m), 3,5 Std.
Gemeinde, Provinz Bozen, Einwohner: 1.240, Höhe: 1.348 m, Postleitzahl: I-39030, Auskunft: Tourismusverein La Val. Bahnstation: Bruneck (30 km). Busverbindungen mit Bozen – Bruneck – Corvara
Contenuti forniti dall'Associazione Turistica di La Val - La Valle
02 maggio 2008